Es ist immer spannend, wenn man eine Paarung plant; passt alles oder hat man wesentliches übersehen. Wir sehen das ganze nicht allzu wissenschaftlich, sondern verlassen uns auf unsere Kenntnisse und auf das Gefühl, das man nach bald 30 Jahren im zusammenleben mit Hunden entwickelt. Aber weder die exzessive Anwendung der Wissenschaft, noch die größte Erfahrung und persönlichen Erkenntnisse, vermögen die Natur zu überlisten und den Nachwuchs nur positiv zu steuern. Nach dem gewissenhaften aussuchen der Partner für einen Wurf, muss man ca. 63 Tage warten, bis man sehen kann ob wenigstens alle möglichen, sofort erkennbaren Fehler vermieden werden konnten und die Welpen zumindest vorerst den gesundheitlichen Anforderungen entsprechen. Dann beginnt die Aussuche der neuen Besitzer und man kann auch da wieder völlig daneben liegen. Wenn dann die Welpen außer Haus sind und die Umstellung in der neuen Familie gut gegriffen hat, beginnt die nächste Phase der Entwicklung und es ist so, die halbe Schönheit geht durchs Maul rein. Hier helfen wir ihnen gerne, wenn sie uns aufrichtig informieren, wie ihr Tag abläuft. Ausstellungen und Prüfungen, sind neben einer guten Grunderziehung und Sozialisierung wichtig und zeigen ihrem Züchter, ob er mit seinen Planungen richtig lag. Wenn dem so ist freut er sich und die Welpenkäufer haben sich bei der Wahl eines Beagels richtig entschieden. An den Anfang der Beispieluntermauerung meiner Gedanken stelle ich unseren e3-wurf. Dieser besteht aus 4 Rüden und drei Hündinnen. Davon wurden bisher vier Hunde mit Erfolg ausgestellt. Drei Hündinnen sorgen bei drei Züchtern für die Erhaltung und Weiterführung der Linie und der Rüde wird sicher auch noch in der Zucht eingesetzt werden. die Eltern sind übrigens Flossy Fiedler -genannt Fatso - von der Thurnmühle und Miss Mabel vom Schloss Altenau.
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