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Beagles
vom Schloß Altenau

 
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Beaglezuechter Franz und Brigitta Erhart - Beagles vom Schloss Altenau

Beagle Infos

Der Beagle
 
Die Meutehund-Vergangenheit prägt den Charakter des Beagle. Die soziale Orientierung ist die Grundlage für die hervorragende Eignung dieser Rasse zum Familienhund und einer fast grenzenlosen Kinderfreundlichkeit.
Der Beagle ist ein stets gut gelaunter Hund von sanftem, fröhlichem und anpassungsfähigem Wesen. Er ist aber auch seit jeher ein Jagdhund und wird dieser Passion nachgehen, wann immer er dazu Gelegenheit bekommt.
Bei aller Klugheit zeigt er auch ein beträchtliches Maß an Dickköpfigkeit. Dies ist aber eine positive Konsequenz aus seiner herausragenden Eigenschaft selbstständig zu handeln und Problemlösungen zu finden.
Der Beagle ist selbstsicher, ausdauernd und - besonders als Junghund - äußerst vital.
 

 
Warum ein Beagle?
 
Sie haben, sicher nach reiflicher Überlegung, den Entschluss gefasst, einen Hund in Ihre Familie aufzunehmen. Ihre Wahl fiel dabei auf einen BEAGLE und wir können Ihnen zu dieser Wahl nur gratulieren!
 
Damit Sie mit Ihrem neuen Hausgenossen viel Freude  haben und dieser sich  bei Ihnen wohlfühlt und prächtig gedeiht, wollen wir Ihnen hier ein paar Anregungen  und Ratschläge  aus unserer Erfahrung als Hundebesitzer und Züchter geben.
 
Der BEAGLE ist ein Meutehund, der sich durch körperliche Robustheit, Widerstands - und Anpassungsfähigkeit, Wesensfestigkeit und  Kinderfreundlichkeit, aber auch durch eine stark ausgeprägte Jagdpassion auszeichnet.
 
Sie sind ab jetzt seine Meute !
 
Erwarten  Sie von Ihrem BEAGLE keinen kriecherischen Gehorsam, er ist kein Schäfer - oder Vorstehhund. Ihr BEAGLE hat einen  ausgeprägten Willen. Gerade das macht ihn so liebenswert.  Würden Sie seinen Willen brechen, dann hätten Sie zwar möglicherweise einen gehorsamen Hund, aber keinen BEAGLE mehr.
 
Wir sind jederzeit für Sie und  unsere Hundekinder  da, bereit zu helfen, zu raten und Sie mit unserer ganzen Kraft, Zeit und Erfahrung zu unterstützen.  Wir möchten gerne mit Ihnen in Kontakt bleiben und uns mit Ihnen über die Fortschritte und Erfolge mit Ihrem BEAGLE freuen. Dies ist aber nur möglich, wenn auch Sie das Ihre dazu beitragen und den Kontakt mit uns nicht abreißen lassen.
 
Unterstützen Sie uns auch in unseren Bestrebungen zur Förderung dieser wundervollen und liebenswerten Rasse.
Werden Sie Mitglied  im AUSTRIAN BEAGLE CLUB und nützen Sie die vielen Möglichkeiten und Angebote zu gemeinsamen Aktivitäten im Kreis von BEAGLE- Freunden.
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrem neuen Hausgenossen. Halten Sie ihm die Treue,  auch in manchmal schwierigen Situationen - wir helfen Ihnen gerne dabei - er wird es Ihnen mit Sicherheit reichlich lohnen.
 

 
Speiseplan für Beaglewelpen
 
ca. 8 Uhr Milchmahlzeit: 
1/8 l Wasser warm +
1Kaffeelöffel Milchpulver +
2 handvoll Trockenfutter
(Welpenmilch wird mitgegeben)
 
ca. 12 Uhr Fleischmahlzeit:
1 Schöpflöffel faschiertes Rindfleisch (ca. 200g)
(Huhn, Wild, Fisch) kurz überkocht, dazu 1 handvoll Hundeflocken
(Nudeln, Reis)
 
ca.  17 Uhr Fleischmahlzeit:
Die Abendmahlzeit sollte nicht so üppig ausfallen wie die Mittagszeit, ca. 1/3 weniger
Füttern Sie abends kein Trockenfutter!
 
Auf eine Mahlzeit täglich:   1 Messerspitze Futterkalk  (wird mitgegeben)                   
 
Alle zusätzlichen Vitamingaben sind zu vermeiden, da sie in der Entwicklung zu Schüben der Röhrenknochen führen und damit Übergrößen und unschöne Verhältnisse der vorderen und hinteren Gliedmassen bewirken können.  Viel Bewegung in der frischen Luft erspart zusätzliche Vitamingaben! 
Bevorzugen Sie chemiefreies Futter !
  
Der Zeitplan für die Fütterung kann selbstverständlich auf den persönlichen Tagesablauf abgestimmt werden. Die  letzte Mahlzeit sollte jedoch nicht nach 18 Uhr sein.
 
Frisches Wasser sollte immer angeboten werden. Geben Sie abends kein Trockenfutter. Der Welpe braucht sonst viel Wasser und schläft wahrscheinlich die Nacht nicht durch. Die Futtermengen sind mit zunehmendem Alter natürlich zu steigern.
 
Dies ist ebenfalls bei der Umstellung auf zwei Mahlzeiten ab der 14. Lebenswoche zu beachten.
 

 
Fütterung
  • Füttern Sie Ihrem Hund angekochtes Fleisch (Wild ist länger zu kochen) und Gemüseflocken im Verhältnis wie oben angegeben. Die Flocken können fallweise durch gekochten Reis oder Nudeln ersetzt sowie durch rohes, geriebenes  Gemüse und Obst ergänzt werden.
  • Füttern Sie keine Hülsenfrüchte und keinen Kohl.
  • Wenn Sie Gemüseflocken verwenden, ersparen Sie sich das Putzen und Kochen des Gemüses.
  • Außer Schweinefleisch eignet sich jedes Fleisch vom Rind, Kalb, Pferd, Wild, Fisch oder Geflügel.
!!!  Füttern Sie vor allem kein Schweinefleisch (Auletzky- Virus) !!! 
 
Richtmengen für die Fütterung:
  • bis Ende des 3. Lebensmonats   3 Mahlzeiten täglich
  • Ab 3 Monaten ca. 30 - 40 dag Fleisch täglich, aufgeteilt auf die zwei Fleischmahlzeiten (siehe Speiseplan),
    Gemüseflocken und evtl. Reis und oder  Nudeln. Alles gut anfeuchten, aber nicht zu flüssig anrichten
  • ab dem 4. Lebensmonat 2  Mahlzeiten täglich:
    1.  Mahlzeit vormittags
    2.  Mahlzeit am frühen Nachmittag
Am besten hat sich beim BEAGLE bewährt, ihm bis zum vollendeten:
 
3.Monat    3 Mahlzeiten, ab dem
 
4.Monat    2 Mahlzeiten und ab dem vollendeten
 
9.Monat    1 Mahlzeit  zu geben.
 
Der Welpe bzw. der Junghund kann 1 große Mahlzeit nicht ordentlich verwerten - die Mühe, die sich für Sie aus mehreren Mahlzeiten ergibt, lohnt sich.
Ebenfalls lohnt sich der in den ersten eineinhalb Jahren nicht geringe Nahrungsaufwand
 
Futtervorschläge:
  • Rindfleisch 
  • Rinderherz
  • Kalbfleisch
  • Geflügel
  • Hühnerherz
  • Fisch
  • Wild
  • Kutteln (Pansen) nicht kochen
Jedes Fleisch sollte solange überkocht werden, bis es nicht mehr blutig ist.
Wild muß durchgekocht sein!

 
„Die halbe Schönheit geht beim Maul hinein“ ,
 
heißt ein Sprichwort und es stimmt.
 
Bezüglich der Futtermengen sollten Sie, falls Sie keine Erfahrung haben, speziell im ersten Jahr öfter mit uns Kontakt aufnehmen, da man dazu keine generellen Regeln aufstellen kann. Je nach der Gewichtszunahme, also der Futterverwertung und dem Aussehen, muss individuell entschieden werden, was und wie viel Ihr Hund fressen soll.
 
Wenn der Hund nach dem Fressen erbricht und Anstalten macht, das Erbrochene nochmals zu fressen, lassen Sie ihn. In vielen Fällen hat er nur zu schnell hinunter geschlungen, eventuell auch zu viel.
 
Vermeiden Sie es, ihrem BEAGLE Süßigkeiten zu füttern !
 
Knochen liefern zwar Mineralstoffe, haben aber eine stopfende Wirkung und sind daher zu vermeiden.
 
Achtung: Keine Geflügelknochen u.  andere splitternde Knochen füttern !!! Die Gefahr einer Darmperforation besteht!
 
Ist der Hund unpässlich (Durchfall, Erbrechen) sollten Sie helles Fleisch gut kochen Haferflocken und oder Hafermark sämig kochen, mit etwas Suppenwürfel würzen und in der gleichen Menge wie sonst auch dazu füttern.
 
Bei Durchfall hilft  1 Tannalbin (oder Carbo animalis) sofort. Bei sehr starkem Durchfall kann alle zwei Stunden 1 Tannalbin gegeben werden. Gefüttert wird bis zur Ausheilung weißes Fleisch, z.B.: Kalb oder Huhn, auch Fisch.
 
Bei vielen Gelegenheiten und Unpässlichkeiten haben sich Homöopatica vielfach bewährt. Wir beraten Sie im Bedarfsfall gerne.
 


Einkaufsliste für ihren Welpen
 
Bevor Sie Ihren Welpen nach Hause holen, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen und einige Besorgungen machen.
  • Trockenfutter  nach Wahl (kleine Gebinde)
  • Rindfleisch  mageres Kopffleisch ( auch grob faschiert), Gulaschfleisch oder Rinderherz, Geflügel
  • Gemüseflocken  1 Sack ( 1kg) oder eine Schachtel
  • aus der Apotheke Tannalbin gegen Durchfall
  • Banminth für Hund zur Entwurmung
  • Celestamin gegen allergische Reaktionen ( Bienenstich)

 
Einige Tipps
 
Zum Abschluss noch einige Tipps und Ratschläge, die sich aus immer wiederkehrenden Fragen und gemachten Erfahrungen ergeben:
 
In der ersten Woche bei Ihnen sollte sich der Welpe vor allem an die veränderte Umgebung und an seine neue Meute - das sind Sie - gewöhnen können. Gleichzeitig können Sie ihn allmählich mit Halsband und Leine vertraut machen. Das Wichtigste für Ihren BEAGLE ist Ruhe und Schlaf, Fressen und frisches Wasser, Bewegung und Spielen, Liebe, Zuwendung und Familienanschluss. Dann beginnt die einfache Erziehung - zur Stubenreinheit, zum Abgewöhnen von Unsitten alles möglichst spielerisch, aber konsequent. Alles was Sie an Ihrem Hund nicht haben wollen, müssen Sie bereits jetzt unterbinden und ihm nicht durchgehen lassen, auch wenn er noch so lieb und klein ist.
 
Mit der Erziehung sollten Sie sofort beginnen und besuchen Sie ab dem  3. Monat einen Welpenkurs.
 
Alle Einwände, ein BEAGLE ließe sich nicht erziehen, sind falsch und dienen meistens nur als Ausrede für die eigene Bequemlichkeit. Ein Erziehungskurs bei Ihrem örtlichen Gebrauchshundeverein ist wärmstens zu empfehlen. Er belehrt gleichermaßen Hund und Hundehalter und hilft, so manches Fehlverhalten zu vermeiden. Die Kosten dafür sind gut investiert.
 
Grundprinzipien der Erziehung sind Konsequenz
  • Mehr loben als strafen
  • Das natürliche Verhalten des Tieres zu ihrem Vorteil ausnutzen
  • Strafen müssen sofort- im Moment des Ungehorsams – erfolgen. Bereits Sekunden später assoziiert der Hund die Strafe nicht mehr mit seinem Fehlverhalten.
  • Loben Sie den Hund, wenn er sich richtig verhält.
  • Reden Sie nicht ständig auf ihren Hund ein                                       
    Er wird dadurch harthörig
  • Wenn der Hund zu Ihnen zurückkommt, immer loben 
    Das gilt auch bei sehr großer Verspätung und wenn Sie sich sehr geärgert haben. Machen Sie sich klein (Hocke), Sie nehmen ihm dadurch die Angst, denn er hat ein schlechtes Gewissen.
  • Verwenden Sie das Zauberwort „SCHAU“ - ein BEAGLE ist sehr neugierig und möchte nichts versäumen.
  • Laufen Sie Ihrem Hund nie nach, um ihn einzufangen 
    Er missversteht das und glaubt, Sie wollen mit ihm spielen.
  • Überfordern Sie den Hund nicht mit zu viel Zuwendung 
    Er reagiert darauf mit Aggression, die sich in Knurren und      
    Schnappen (zur Abwehr) äußert.
  • Der Hund darf weder Sie noch ein anderes Familienmitglied, aber auch nicht  Fremde, aus irgendeinem Grund anbrummen oder gar nach ihnen schnappen. Reagieren Sie darauf mit sofortiger Zurechtweisung und festem Schütteln im Nacken. Wiederholen Sie die Situation, die zur Zurechtweisung geführt hat.

 
Was Sie noch beachten sollten:
 
Hochheben
Beim Hochheben denken Sie bitte an die Anatomie des Hundes. Sie sollten ihn nie an den Vorderpfoten hochheben. Sie können seinen Bewegungsapparat dadurch in einem unverantwortlichen Maß schädigen und aus dem stolzen Laufhund eine watschelnde Ente machen. Heben Sie ihn nicht ständig hoch und versuchen Sie dies auch bei anderen Bezugspersonen und Fremden zu verhindern.
 
Stubenreinheit
Gleich nach dem Aufwachen und Fressen „muss“ Ihr Hund. Sie sollten sofort mit ihm hinausgehen. Sollten Sie den Welpen gerade bei einer Einnässung beobachten, nehmen Sie ihn sofort hoch, schimpfen Sie mit ihm und gehen Sie mit ihm hinaus. Tun Sie das auch dann, wenn die Panne bereits passiert ist.
 
Ohren putzen
Versuchen Sie nie, weder mit dem Finger noch mit einem „geeigneten Gegenstand“, tiefer in das Ohr einzudringen, als Sie beim Anheben des Behanges sehen können. Der Gehörgang beim Hund verläuft ganz anders als beim Menschen. Reinigen Sie nur nach Bedarf die sichtbare, äußere Ohrmuschel mit einem Papiertaschentuch.
 
Waschen
Im Allgemeinen reinigt sich Ihr Hund selbst. Lediglich, wenn er sich einmal in Schmutz oder Kot gewälzt hat, sollen und müssen Sie ihn baden. Dabei sollten Sie ein mildes Shampoo verwenden und den Hund nachher gut abtrocknen.
 
Bürsten
Bürsten ist eigentlich nicht nötig, höchstens in der Zeit des Haarwechsels, um die „ Verteilung der Haare“ zu verringern. Sehr bewährt hat sich die Verwendung eines Staubkammes.
Den Haarwechsel können Sie durch Beigaben von Germ und Murnil ins Futter beschleunigen.
 
Impfen
Die Grundimmunisierung Ihre Welpen erfolgt durch die Impfung bei uns. Die Vervollständigung ist durch Ihren Tierarzt in evtl. zwei Teilimpfungen zu besorgen.
Ihr Hund ist bei der Übergabe an Sie mit einem Impfpass ausgestattet.
Nach der 12. Woche sollten Sie die 8-fach Impfung, Parvo und Tollwut inbegriffen bei Ihrem Tierarzt durchführen lassen.
Nehmen Sie stets Ihren Impfpass mit und lassen Sie alle Impfungen eintragen.
Impfungen sind 1x jährlich aufzufrischen!
 
Zecken
In der warmen Jahreszeit sollten Sie ihren BEAGLE besonders nach Spaziergängen auf Zeckenbefall absuchen.
Gegen Zecken gibt es im Handel hervorragend Produkte. Wenn Sie Ihren Hund gegen Borrelose impfen lassen wollen, dann nur in den kalten Monaten.
Sie müssen darauf achten, dass Sie die Zecke nicht abreißen, sondern schön vorsichtig und gleichmäßig mit einer Zeckenpinzette herausgedreht wird. Bleibt der Kopf in der Haut stecken, kann es zu Eiterungen kommen, aber meist trocknet er aus, es bildet sich eine erhöhte Kruste, die man entfernen kann.
 
Entwurmung
Ihr Welpe ist selbstverständlich entwurmt, wenn er Ihnen übergeben wird.
 
Vorbeugung
Verwenden Sie vorbeugend gegen etwaigen Kalkmangel Futterkalk, der in Verbindung mit reichlicher Bewegung an der frischen Luft (zur Bildung von
Vitamin D 3, ganz wichtig ist. Lassen Sie sich keine anderen Tabletten aufschwatzen. Diese sind meist nur sehr teuer, sonst aber meist völlig wertlos und ohne Wirkung.


 
Unser Service:
 
 
Wenn Sie weiter Fragen hinsichtlich der Aufzucht, der Ernährung, der Erziehung, über den jagdlichen Einsatz oder bezüglich der Teilnahme an Ausstellungen und Prüfungen haben, wenden Sie sich an uns
Wir helfen Ihnen gerne und beraten Sie.
Rufen Sie uns an, schicken Sie uns ein Fax oder eine e-mail.
 
Viel Freude mit Ihrem BEAGLE wünschen Ihnen Brigitta Erhart